Hundegerechte Wohnung

So fühlt sich dein Hund pudelwohl

Tipps für ein hundefreundliches Zuhause

Es ist gerade wieder an der Zeit, dass überall kleine Hundewelpen in ihre neuen Familien ziehen. Damit sich dein Hund so richtig zu Hause fühlt, haben wir hier die besten Tipps für eine hundegerechte Wohnung.

Erfahrene Hundehalter wissen: Bestimmte Einrichtungsgegenstände sind einfach unpraktisch oder schlichtweg nicht kompatibel, wenn ein Hund ins Haus zieht. So flauschig und hübsch ein Langflor-Teppich auch aussieht, erfahrene Hundefreunde sehen nur einen matschigen Hund, der sich nach dem Regen-Spaziergang darauf trocken reibt und sich dann gemütlich in eine Ecke kuschelt. Menschen, die mit Hunden zusammen leben, suchen deshalb ihre Möbel und Deko nach bestimmten Materialien, Farben und Mustern aus.

Doch von unserem persönlichen Geschmack mal abgesehen, welche Dinge brauchen Hunde eigentlich, um sich heimisch zu fühlen? Wo steht das Hundebett am besten, damit der Vierbeiner entspannen kann? Wo ist der ideale Platz für Futter und Wasser und wie kannst du deinen Garten hundegerecht gestalten? Unsere besten Tipps findest du hier.

Lesetipp!

Erfahre hier weitere Details, wie du deine Wohnung welpensicher machen kannst. Denn in Haushalt und Garten lauern viele Gefahren für Welpen und erwachsene Hunde. Mit Checkliste zum Abhaken! ♥

Der beste Futterplatz für deinen Hund

Es gibt nur wenige Hunde, die sich nicht voller Begeisterung auf ihr Futter stürzen oder genussvoll frisches Wasser schlabbern. Bei den meisten Fellnasen geht beim Fressen oder Trinken einiges daneben! Deshalb solltest du die Näpfe deines Hundes am besten irgendwo hinstellen, wo der Fussboden leicht zu reinigen ist und dem Feuchtigkeit nicht so viel aus macht. Alternativ kannst du den Boden mit einer Napfunterlage schützen.

Der beste Platz für Futter- und Wassernapf deines Hundes ist an einer ruhigen Stelle, an der man nicht dauernd vorbei laufen muss. So fühlt er sich beim Fressen oder Trinken nicht gehetzt oder gestört und kann in Ruhe seine Mahlzeit verspeisen.

Auch die Wahl der Näpfe spielt eine große Rolle. Neben den unterschiedlichen Materialien ist auch die Größe wichtig. Generell darf der Wassernapf gern etwas größer sein, auch wenn du natürlich trotzdem regelmäßig frisches Wasser einfüllen solltest. Der Futternapf sollte so groß sein, dass eine normale Portion deines Hundes darin gut Platz hat. Das verhindert, dass dein Hund zu sehr kleckert.

Neben dem Design ist natürlich auch wichtig, dass der Napf praktisch und hygienisch ist. In dem oben verlinkten Artikel zeige ich dir die Unterschiede der verschiedenen Materialien auf. Wichtig ist aber in erster Linie, dass der Napf sich leicht reinigen lässt und rutschfest ist, damit dein Hund ihn nicht durch die halbe Wohnung schiebt. In einer Futterbar sind die Näpfe erhöht angebracht, was für große Rassen vorteilhaft ist, weil die erhöhte Position für sie angenehmer ist.

Für Hunde mit besonders langen Ohren sind spezielle tiefe Näpfe empfehlenswert. Diese verhindern, dass die Ohren deines Hundes beim Fressen ins Futter hängen.

Der perfekte Platz für das Hundebett

Ein gemütlicher Rückzugsort ist wichtig für deinen Hund, damit er sich auch tagsüber zurückziehen und ein kleines Nickerchen machen kann. Am besten positionierst du das Hundebett in einer ruhigen Ecke und nicht unbedingt im Durchgangsbereich. Wichtig ist auch, dass es nicht in Zugluft steht. Wenn Kinder mit in deinem Haushalt leben, mache ihnen klar, dass der Hund Ruhe braucht, wenn er in seinem Hundebett liegt und dann nicht gestört werden sollte.

Wenn deine Wohnung groß ist oder du in einem Haus lebst, kann es sinnvoll sein, deinem Hund mehrere Schlafplätze in verschiedenen Räumen zur Verfügung zu stehen. So kann er immer in deiner Nähe sein, egal in welchem Zimmer du dich aufhältst.

Ob dein Hund sich in einem Korb, auf einem Kissen oder einer Decke am wohlsten fühlt, ist eine individuelle Frage. Manche Hunde schlafen lieber gemütlich zusammen gerollt und bevorzugen Hundebetten, die an der Seite noch ein bißchen hoch gehen. Andere liegen lieber ausgestreckt auf einer geraden Oberfläche. Das musst du einfach ausprobieren. Murdoch und Freya haben überall in der Wohnung verteilt unterschiedliche Betten und Matten, so dass sie nach Herzenslust entscheiden können, wo sie liegen wollen. Meistens ist das neben uns auf der Couch oder im Bett.

Wichtig ist, dass sich der Schlafplatz leicht reinigen lässt. Kissen und andere Teile, die mit Stoff überzogen sind, sollten abnehmbar sein. Wenn sich das Material in der Waschmaschine waschen lässt, ist es am besten.

Bei Welpen achte besonders auf eine gute Verarbeitung. Junge Hunde nagen gern und können sich an schlecht verarbeiteten Schlafplätzen verletzen oder Füllungen fressen. Regelmäßige Kontrolle ist hier wichtig. Senioren oder Hunde mit Gelenkproblemen können von einem orthopädischen Hundebett profitieren.

Dein Hund schläft am liebsten neben dir auf der Couch oder im Bett? Alles kein Problem, solange dein Hund sich auch wieder von dir herunter schicken lässt. Hier am besten eine Decke auflegen, um Polster oder Matratzen zu schützen.

Wo soll ich all die Accessoires unterbringen?

Näpfe und Hundebett ist nicht das einzige, was dein Hund für ein glückliches Leben braucht. Da gibt es noch Halsbänder, Geschirre und Leinen, Spielzeuge, Zeckenzange, Kotbeutel und unendlich viele weitere praktische und schöne Accessoires.

Halsbänder und Leinen haben wir an einer Hundegarderobe im Flur unter gebracht. Ich habe dazu zwei Haken in Form eines Hundehinterns aus dem bekannten schwedischen Möbelhaus – schwarz für Murdoch und pink für Freya. In einer Schublade im Flur haben wir Hundehandtücher und in einer kleinen Schublade finden sich bei uns Kotbeutel, Gassibeutel und alles andere, was wir unterwegs benötigen.

In meinem Büro gibt es außerdem einen Schrank, der voll mit verschiedenen Dingen für die Hunde ist. Dort finden sich Aufbewahrungsboxen mit Spielzeugen, Leckerlies und sonstigem Kleinkram. Zeckenzangen habe ich mehrere, die überall im Haus und Garten verteilt liegen. Trotzdem finde ich nie eine, wenn ich sie brauche.

Wichtige Telefonnummern, z.B. vom Tierarzt, dem Hundesitter oder die Notfallnummer der Tierklinik habe ich in meinem Fellnasentage-Buch (Eigenwerbung) abgespeichert. Da brauche ich nicht lange suchen und habe sie im Notfall immer griffbereit.

Und natürlich gibt es überall in unserer Wohnung Fotos von Murdoch und Freya, als Leinwand oder gerahmt. Das gehört für mich zu einem geschmackvoll eingerichteten Hundehaushalt einfach dazu. 😉

Hunde im Garten

Das ist so ein Thema für sich! Wer einen Hund hat, kann leider nur selten einen schönen Garten vorweisen. Bei zweien ist es noch schlimmer. Es gibt bei uns eine Einflugschneise, wo noch nicht mal mehr Unkraut wächst. Diese wird von beiden mindestens zweimal täglich in ihren wilden 5 Minuten genutzt, wenn sie sich gegenseitig jagen. Freya hat bereits an mehreren Stellen versucht, das Haus auszugraben, so dass wir überall mehr oder weniger große Löcher haben. Und an braune Stellen im Rasen habe ich mich schon lange gewöhnt. Was man tun kann, damit der Garten trotz Hund wenigstens halbwegs schön ist, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Um den Garten aber wenigstens hundesicher zu machen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zuerst die Umzäunung, die natürlich hoch genug sein sollte, dass dein Hund nicht darüber springen kann. Achte auch darauf, dass es keine Lücken im Zaun gibt oder dein Hund sich irgendwo drunter durchbuddeln kann.

Generell solltest du schauen, ob für Hunde giftige Pflanzen im Garten sind und diese entweder entfernen oder gut absperren. Chemische Präparate zur Unkrautvernichtung oder Dünger solltest du vermeiden. Und aufgepasst beim Komposthaufen! Hier suchen sich Hunde gern Reste, die in ihren Augen noch verwertbar sind. Blumen und Gemüsebeete lassen sich meist nur mit ein wenig Training schützen oder man legt sie gleich als Hochbeet an, so dass der Hund gar nicht erst rein gelangt.

Vergiss nicht, deinem Hund auch im Garten immer frisches Trinkwasser zur Verfügung zu stellen und sorge dafür, dass er im Sommer ein schattiges Plätzchen aufsuchen kann. Ist dein Hund bei Wind und Wetter über einen längeren Zeitraum draußen, empfiehlt sich auch eine Hundehütte, die vor Regen und Kälte schützt.

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem neuen Mitbewohner! ♥

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Haus welpen- und hundesicher machen

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