Buchtipp

"Clean Feeding" von Anke Jobi

"Clean Feeding" von Anke Jobi

*Werbung | selbstgekauft*

Wer schon länger unseren Blog liest, weiss, dass mich gesunde und artgerechte Hundeernährung sehr interessiert. Deshalb hatte ich “Clean Feeding” von Anke Jobi schon länger auf meiner Liste. Auch ihrem Clean Feeding Blog folge ich schon lange. Jetzt hab ich mir endlich auch mal ihr Buch gekauft und stelle es hier mal näher vor.

Schon länger füttere ich Murdoch und Freya jetzt schon hin und wieder Reste von unserem Essen, mal als Teil ihrer Mahlzeiten, mal als kleine Besonderheit zwischendurch. Natürlich nur Dinge, die ihnen gut bekommen und nicht giftig für sie sind. Von daher beschäftige ich mich schon eine ganze Weile der natürlichen Art der Hundeernährung.

Ich weiss nicht, vielleicht ist es das Landleben und die Art, wie ich in den letzten Jahren mehr und mehr gelernt habe, Nahrungsmittel wieder mehr zu schätzen und auf ihre Qualität zu achten. Möglichst frisch, saisonal und regional steht auf unserem Speiseplan und wieso sollte das bei den Hunden Halt machen? Außerdem ist das Lieblingsherrchen Schotte und wirft so ungern Essen weg, also verwerten wir Reste häufiger bei den Hunden.

Was ist "Clean Feeding"?

Das bedeutet so viel wie “sauberes Füttern” und setzt auf das, was unsere Hunde zu Omas Zeiten schon bekommen haben – nämlich das, was bei den Menschen übrig blieb. Besonders gut gefällt mir hier der Gedanke, dass die Hunde garantiert nicht Unmengen von Fleisch bekamen, wie es heute oft in der Hundeernährung schon fast eine Religion ist. Ich muss zugeben, auch ich habe lange auf den Fleischanteil im Hundefutter geachtet und es als Qualitätsmerkmal gesehen, aber Anke Jobis Argumente leuchten mir wirklich ein.

Wie war das gewesen, bevor es die Massentierhaltung gab? Hatte man für Hunde trotzdem immer viel Fleisch zur Verfügung? Der Sonntagsbraten für die Menschen, während im Hundenapf sieben Tage die Woche Unmengen Fleisch landeten?

Anke Jobi

Im Buch erklärt Anke Jobi die Grundsätze des Clean Feeding sehr anschaulich und zeigt auf, welche Auswirkungen die Ernährung auf die Gesundheit unserer Vierbeiner hat. Denn wir wissen selbst: Du bist, was du isst! Und das gilt auch für unsere Hunde.

Für mich persönlich ist der größte Vorteil des Clean Feeding, dass ich mich nicht mehr mit mikroskopisch klein geschriebenen und teilweise unverständlichen Deklarationen auf Hundefutter herumschlagen muss. Außerdem gefällt mir der Gedanke, regionale und frische Zutaten im Hundefutter zu verwenden und so immer genau zu wissen, was bei meinen Hunden im Napf landet.

Was gehört in einen sauberen Futternapf?

Was gehört in den sauberen Futternapf?

Im zweiten Teil des Buches erklärt Anke Jobi, die übrigens zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde ist, welche Zutaten man im Hundefutter verwenden kann und wie diese zubereitet werden, damit der Hund sie gut verdauen kann. Es gibt tolle Anleitungen, wie man z.B. Gemüse fermentiert, den Hund auf Clean Feeding umstellt und auch einige Rezeptvorschläge.

Ich habe bislang immer gedacht, Getreide und Kohlenhydrate wären billige Füllstoffe, die in artgerechtem Futter eigentlich nichts zu suchen haben. Bedenkt man jedoch, wie unsere Hunde in den letzten Jahrhunderten ernährt worden, liegt die Annahme nahe, dass auch dort Getreideprodukte zum Einsatz kamen. Immerhin ernähren wir Menschen uns viel mit Getreide, somit dürfte sich auch der Verdauungstrakt unserer Fellnasen den Ernährungsgewohnheiten ihrer Menschen angepasst haben.

Mich begeistert vor allem der Abschnitt über Kräuter im Napf, denn diese können eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Hundes haben. Zu guter Letzt braucht ein Hund natürlich auch Fleisch und tierische Proteine, davon jedoch bei weitem nicht so viel, wie ich bislang angenommen habe. Mir gefällt der Gedanke, hier eher auf Qualität statt Quantität zu setzen. Immerhin ist Fleisch aus der Massentierhaltung oft mit Medikamenten und Stresshormonen durchsetzt. Es macht also Sinn, hier lieber weniger zu füttern und dafür auf die Qualität zu achten.

Ist "Clean Feeding" etwas für uns?

Dieser Frage möchte ich in den nächsten Wochen mal genau auf den Grund gehen. “Clean Feeding” von Anke Jobi legt hier auf jeden Fall einen super Grundstein, an dem ich mich orientieren und darauf aufbauen kann. Viele weitere Informationen und Rezepte findet man auch auf ihrem Clean Feeding Blog, der für mich eine sprudelnde Quelle an Inspiration ist. Ich möchte ihn dir hier mal ans Herz legen. Hier gibt es auch viele Anregungen, wie du das normale Futter (Trocken- oder Nassfutter) deines Hundes aufwerten kannst.

Ich werde also in den nächsten Wochen beim Lieblingsrudel ein Experiment starten und die Hunde auf Clean Feeding umstellen. Hier auf dem Blog, bei Facebook, Instagram und wahrscheinlich auch auf unserem Youtube-Kanal werde ich darüber berichten und im Anschluss schauen, wie es den Hunden bekommen ist. Natürlich stellt sich mir auch die Frage, wie sich das Ganze finanziell bei so großen Hunden auswirkt. Darauf bin ich besonders gespannt. Folge uns, wenn dich das Thema auch interessiert und du sehen willst, wie wir Clean Feeding umsetzen.

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Warum ich "Clean Feeding" ausprobieren möchte

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