10 Tipps für Hunde mit Allergien

Allergien bei unseren vierbeinigen Freunden werden auch in Deutschland immer häufiger. Wenn dein Hund sich sehr viel leckt oder kratzt, solltest du deshalb auf jeden Fall genauer hinschauen. Es gibt auch einige praktische und natürliche Wege, deinem Hund bei einer Allergie zu helfen.

So erkennst du, ob dein Hund eine Allergie hat

Allergien können beim Hund in jedem Alter auftreten. Die klassischen Symptome sind:

  • Ohren: häufiges Kratzen, warme oder rote Ohren oder wiederkehrende Ohrinfektionen
  • Pfoten: Vermehrtes Lecken, Beißen oder Kauen der Pfoten und rötlich verfärbtes Fell
  • Bauch und Genitalien: exzessives Lecken, Haarausfall oder rote Flecken auf der Haut
  • Gesicht: Gesicht und Kinn reiben, rote Augen, tränende Augen und Niesen
  • Haut: Kratzen der Achseln, rote Haut oder Hot Spots, Haarausfall, verdickte oder fettige Haut und ein unangenehmer Geruch
  • Rute / Po: Beißen, Lecken und mit dem Hintern über den Boden rutschen
  • Verdauungssystem: Pupsen, Durchfall und Erbrechen

Weitere Informationen zur Futtermittelallergie, die bei Hunden mit am häufigsten auftritt, erfährst du in diesem Beitrag.

10 Tipps zur Selbsthilfe bei einem Hund mit Allergie

1. Kontrolliere auf Flöhe

Flohspeichel ist bei Hunden ein relativ häufiger Auslöser für allergische Reaktionen. Kontrolliere deinen Hund deshalb regelmäßig mit einem Flohkamm, um sicher zu gehen, dass er flohfrei ist. Solltest du einen Flohbefall feststellen, behandle deinen Hund, seine Betten und Decken, Polstermöbel und Teppiche umgehend, bevor sich die fiesen Blutsauger zu einer Plage entwickeln.

2. Reinige das Hundebett

Sauge das Bett und die Decken deines Hundes regelmäßig aus und wasche diese mit einem milden Waschmittel. So bekämpfst du Staubmilben. Denke auch an eventuelle Plüschtiere, die regelmäßig gewaschen werden sollten.

3. Verwende natürliche Reinigungsmittel

Natürliche Alternativen zu harten chemischen Reinigungsmitteln basieren meist auf Essig oder Zitronensäure. Diese sind nicht nur für dich und deinen Hund besser, sondern auch für die Umwelt.

4. Wische deinen Hund ab

Wenn dein Hund allergisch auf Pollen, frisch gemähtes Gras oder ähnliches reagiert, solltest du ihn nach jedem Spaziergang oder Ausflug in den Garten mit einem feuchten Tuch abreiben. So verhinderst du, dass er zu viele allergieauslösende Stoffe mit ins Haus bringt.

5. Bade deinen Hund regelmäßig

Dein Hund wird von der Idee vielleicht nicht so begeistert sein, aber regelmäßig baden kann seiner Haut helfen. Verwende dazu kaltes, aber nicht eiskaltes, Wasser und bei Bedarf ein Shampoo für sensible Hundehaut, das mit deinem Tierarzt abgesprochen ist.

6. Weg mit den Plastiknäpfen

In Plastiknäpfen finden sich meist kleinste Kratzspuren, die ein Nährboden für Bakterien sind und sich nur schlecht reinigen lassen. Darüber hinaus gibt Plastik Stoffe ins Futter oder Wasser ab, die deinem Hund gesundheitlich schaden könnten. Also weg damit und lieber Näpfe aus Glas, Keramik oder Edelstahl nutzen. Egal, welchen Napf du nutzt, er sollte täglich gereinigt werden.

Einen interessanten Beitrag zum Thema Futternäpfe für Hunde findest du hier.

7. Pfotenbad mit Epsom Salz

Um die Pfoten deines Hundes zu beruhigen, löse etwas Epsom Salz (oder Bittersalz) in warmem Wasser auf und lasse die Pfoten 5-10 Minuten darin einweichen. Pass aber auf, dass er das Wasser nicht trinkt.

8. Überdenke die Ernährung deines Hundes

Wenn du den Eindruck hast, dein Hund könnte eine Futtermittelallergie haben, sprich zunächst mit deinem Tierarzt darüber. Dieser wird die wahrscheinlich eine Ausschlussdiät empfehlen, um den Auslöser der Allergie ausfindig zu machen. Die Fütterungsart mit frischen, rohen Zutaten hat sich als sehr effektiv erwiesen und du solltest sie in Betracht ziehen.

9. Nahrungsergänzungen

Sprich mit deinem Tierarzt darüber, ob vielleicht bestimmte Nahrungszusätze deinem Hund helfen könnten. Oft hilft es, das Futter zusätzlich mit Omega 3 Fettsäuren, Biotin oder probiotischen Stoffen aufzupeppen. Das kann auch sein Immunsystem und das Allgemeinbefinden verbessern.

Hier findest du ein paar Ideen, wie du die Gesundheit deines Hundes unterstützen kannst: 
10. Antihistamine

Auch für Hunde gibt es Antihistamine, die ihnen Erleichterung verschaffen können. Sprich deinen Tierarzt auf die Möglichkeiten und die Dosierung an.

Hat dir der Beitrag gefallen und weitergeholfen? Dann teile ihn gern mit deinen Hundefreunden, denn sharing is caring! 😉

Wenn du ab sofort nichts mehr im Lieblingsrudel verpassen möchtest, folge uns auch bei Facebook, Instagram, YouTube und Pinterest oder abonniere unseren 14-tägigen Newsletter. Wir freuen uns auf dich und dein Lieblingsrudel! ♥


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: