Berufstätig mit Hund

Wie bekommt man Vollzeitjob und Hund unter einen Hut

Voll berufstätig mit Hund – geht das überhaupt? Ich persönlich habe meine Hunde ja immer mit im Home Office, aber nicht jeder hat das Glück, von Zuhause arbeiten zu können. Deshalb gibt uns die liebe Kerstin von Flummi´s Diary heute im Gastartikel ein paar Tipps, wie du Vollzeitjob und Hund unter einen Hut bringst.

Ein viel diskutiertes Thema im Hundekosmos: Berufstätig mit Hund! Viele Stimmen sprechen sich gegen die Berufstätigkeit mit Hund aus oder schweigen gänzlich zu diesem eher brisanten Thema. Doch seien wir mal ehrlich: Irgendwer muss die Brötchen für dich und deinen Hund verdienen, denn dein Hund wird es sicherlich nicht tun. Daher bleibt uns oft nichts anderes übrig, als arbeiten zu gehen (wobei wir uns oftmals etwas Besseres vorstellen könnten – zum Beispiel eine Wanderung mit dem Lieblingsvierbeiner). In diesem Blogbeitrag möchte ich zukünftigen HundehalterInnen, die berufstätig sind, 5 Fakten aufzeigen, die du vielleicht so noch nie gehört hast. Allen Hundemamas und -papas möchte ich in diesem Artikel eine Gelegenheit zum Schmunzeln geben. Ich würde mich sehr über eure persönlichen Erfahrungen in den Kommentaren unter diesem Beitrag freuen!

Karriere & Hund: diese 5 Dinge sagt dir niemand!

1. Die Freizeit richtet sich nach dem Hund

Ja, ich weiss, der Hund ist nicht das Leben – aber irgendwie auch schon! Denn spontan am Abend ins Kino gehen, nach einem 8 Stunden Tag im Büro? Nein, wohl eher nicht! Besuch bei Freunden, die deinen Hund nicht mögen, oder sich fürchten, auch eine schlechte Idee, da lädt man besser zu sich nach Hause ein.

Du siehst: deine Freizeit richtet sich nach deinem Hund! Tätigkeiten, wo der Hund nicht mitkommen kann, sind eher selten und versucht man schließlich wegen mangelnder Zeit auch zu vermeiden. Dafür trifft man sich mit Freunden häufiger für Wanderungen und Spaziergänge und verbringt seine Freizeit generell eher an der frischen Luft. Das hat doch auch seine Vorteile, findest du nicht?

2. After-Work-Drink - nein danke!

Ganz spontan mal eben nach der Arbeit mit den Kollegen auf einen After-Work-Drink gehen? Mit Hund besser nicht! Denn wie lange möchtest du deinen Hund noch alleine zu Hause lassen? Eine gewisse Anzahl an Stunden, an denen dein Hund alleine zuhause bleibt ist natürlich vollkommen in Ordnung (sofern er gelernt hat, alleine zu bleiben), doch unnötig ausreizen solltest du diesen Zeitraum nicht.

Meine Alternative: ein bisschen früher von der Arbeit gehen und den Hund für den After-Work-Drink von Zuhause abholen und mitnehmen. Achtet unbedingt auf die Auswahl eines hundefreundlichen Lokals.

3. Besser im Team

Ist die Kombi Vollzeitjob und Hund als Single möglich? Ja, ich denke schon! Ich hab das 2 Jahre lang ganz gut geschafft. Jedoch braucht man trotzdem die nötige Unterstützung. Die hab ich mir in Form einer Hundesitterin geholt. Flummi war einmal die Woche den ganzen Tag über bei ihr. Und was soll ich sagen, sie hat es geliebt.

Wenn man in einer Beziehung ist, sieht das natürlich ganz anders aus: hier sollte man sich abstimmen, ob man vielleicht zeitversetzte Arbeitszeiten vereinbaren kann, damit der gemeinsame Hund nicht so lange alleine ist, oder man spricht sich ab, wer die Morgendrunde dreht etc. Egal, wie man es macht, die Zusammenarbeit im “Team” ist wichtig, denn so kann man den Hund mit weniger Aufwand betreuen!

Wie wir noch vor kurzem den Spagat Berufstätig mit Hund hinbekommen haben, kannst du im aktuellen Life-Update auf Flummi´s Diary nachlesen!

4. Lebensmittel-Einkauf im Sommer

Was im Winter gar kein Thema ist, wird im Sommer zur echten Herausforderung: das Einkaufen von Lebensmitteln! Im Winter ist die Sache eigentlich ganz einfach und dem Einkauf unter der Arbeitswoche steht nichts im Wege: der Hund kann die 15 Minuten super im Auto warten, während wir ins Lebensmittelgeschäft huschen. Im Sommer sind diese 15 Minuten nicht nur unzumutbar, sondern lebensgefährlich! Daher muss man den Hund wohl oder übel auch für diese Tätigkeit alleine lassen.

Ich hab meine Besorgungen immer direkt nach der Arbeit erledigt und konnte so sehr viel Zeit sparen. Die zweite Variante war ein weniger stressiger Wochenendeinkauf. Da kann ich Flummi sowieso gut alleine Zuhause lassen, da sie ja den restlichen Tag eh immer in Gesellschaft ist.

5. Planung ist alles!

Egal, wie man es dreht und wendet: Berufstätig mit Hund kann nur klappen, wenn man ein Händchen für gute Planung hat. Egal, ob man da über die Planung vor der Adoption eines Hundes spricht oder über die tägliche bzw. wöchentliche Planung, wenn der Hund bereits in deinem Leben ist. Eine gute Planung schadet nie.

Als Gedankenanstoss sind hier einige Fragestellungen, über die du dir Gedanken machen kannst:

  • Darf der Hund mit ins Büro?
  • Kann mein Hund alleine bleiben?
  • Was mache ich, wenn mein Hund krank ist und nicht alleine bleiben kann?
  • Sorge ich für ausreichend Auslastung?
  • Ist mein Hund glücklich?
  • Hat mein Hund ausreichend Kontakt zu Artgenossen?
  • Habe ich Zeit für meinen Hund?

Einen ausfühlichen Blogbeitrag zu diesem Thema mit vielen Fragestellungen findet ihr auf Flummi´s Diary!

Voll berufstätig mit Hund

Weiterführende Informationen zum Thema
Berufstätig mit Hund:

Flummi´s Diary gibt Tipps zur Berufstätigkeit mit Hund
Über Kerstin von Flummi´s Diary

Kerstin ist Hundetrainerin und lebt mit ihrer Labradorhündin Flummi im schönen Oberösterreich. Auf ihrem Blog Flummi´s Diary nimmt sie dich in ihre Welt mit. Da Kerstin parallel auch jahrelang Vollzeit gearbeitet hat, weiss sie von der Herausforderung Vollzeitjob & Hund. Das zu vereinen ist eine echte Herausforderung, die definitiv anstrengend ist, aber auch furchtbar viel Spaß machr. Darum findest du auf Flummi´s Diary auch ganz viele Tipps zum Thema Karriere & Hund.

Hier geht´s zum Blog: www.flummisdiary.at

Besucht sie auch auf Instagram: @flummis_diary

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So klappt es mit Vollzeitjob und Hund

2 Kommentare

Daniela Appel · 11. Juni 2020 um 12:21

Auch ich bin berufstätig mit Hund, in Vollzeit. Und ja, Planung ist wirklich alles. Gerade jetzt in der Corona Zeit merkt man aber auch deutlich, das sich um die Anschaffung eines Hundes mehr Gedanken gemacht wird als über die eines Kindes. Denn viele Eltern hatten, im Gegensatz zu Hundehaltern, keinen Plan B und C. Als Hundehalter wäre man in einigen Foren dafür gesteinigt worden 😀 Was ich damit sagen will, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird und wenn sich der Alltag erst einmal eingependelt hat, läuft das. Jedenfalls war es bei uns so.

Liebste Grüße
Dani mit Inuki und Skadi

    Franziska · 11. Juni 2020 um 14:18

    Hallo liebe Dani,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe auch voll gearbeitet, als ich meinen ersten Hund Herr Dr. Schröder hatte. Klar muss man organisieren können, aber dafür gibt einem der Hund ja auch so viel zurück. Und auf der anderen Seite… Wer nicht arbeitet, kommt vielleicht auch mal in problematische Situationen, wenn der Hund z.B. krank wird. Tierärzte kosten Geld und wer keins hat, kann zwar dauernd für den Hund da sein, aber ihm in solchen Situationen nicht helfen. Oder Thema Hundefutter… Wer Berufstätige mit Hund als verantwortungslos abstempelt, tut mir einfach nur leid.

    Liebe Grüße an dich und dein Lieblingsrudel,
    Franziska, Murdoch & Freya ♥

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