Tipps für Hunde im Winter

+ Video: Hunde im Schnee
Tipps für Hunde im Winter

Unfassbar, es hat geschneit bei uns! Seit gefühlten Ewigkeiten hatte ich nicht mehr das Vergnügen, mit meinen Hunden im Schnee zu toben. Doch dieses Jahr meint es Väterchen Frost echt gut mit uns und hat uns gut 15 cm Pulverschnee beschert. Doch damit alle die weiße Pracht so richtig genießen können, gibt es ein paar Dinge, die man mit Hund im Winter beachten sollte. Neben unserem spaßigen Schnee-Video findest du hier also auch die wichtigsten Tipps, damit dein Hund gut durch den Winter kommt.

Wie viel Spaß meine Hunde im Schnee haben, siehst du in diesem Video. Wir hoffen wirklich, dass uns die weiße Pracht noch lange erhalten bleibt. Unter dem Video findest du unsere Tipps für den Winter.

So kommt dein Hund gut durch den Winter

Pfotenpflege im Winter

Schau dir im Winter häufiger mal die Pfoten deines Hundes an. Durch Kälte, Split oder Streusalz können die Ballen nämlich ganz schön leiden. Bei Freya und Murdoch werden sie schnell trocken und brüchig. Das kann dann zu kleinen, sehr schmerzhaften Rissen führen und der Hund leckt sich dauernd an den Pfoten. Das wiederum kann schlecht sein, weil er dadurch eventuell Streusalz aufnimmt.

Tipps für weiche Pfoten im Winter:

  • nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen, Verschmutzungen entfernen
  • trockene Ballen regelmäßig einfetten, z.B. mit Vaseline, Melkfett, Hirschtalg oder Pfotenbalsam (Achtung! Die Cremes können bei Ablecken zu Durchfall führen)
  • eventuell kann es ratsam sein, die Haare zwischen den Ballen zu kürzen, bei langen Haaren bilden sich dort oft schmerzhafte Schneeklumpen
  • hat dein Hund im Winter trotzdem Probleme beim Laufen, können Hundeschuhe helfen
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Pfotenpflege im Winter

Erhöhter Energiebedarf der Hunde

In unserem Vlog habe ich es euch neulich schon gezeigt: Hunde brauchen bei kalten Temperaturen einfach mehr Energie und deshalb auch mehr Futter. Püppi besorgt sich das zur Not selbst, wenn sich vom Personal keiner drum kümmert. Sie hat nämlich einen ordentlichen Haufen Pferdeäpfel gefressen, während ich mit Murdoch beschäftigt war.

Aber das ist ja auch klar: Wenn es kalt ist muss der Hundekörper mehr Energie darauf verwenden, die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Hinzu kommt, dass die meisten Hunde sich mehr bewegen (okay, sie rasten völlig aus), wenn draußen Schnee liegt. Selbst Murdoch, der sonst eigentlich immer sehr schlank ist, hat sich eine leichte Fettschicht angefressen. Püppi hat in Kombination mit ihrer dichten Unterwolle wirklich ordentlich Winterspeck auf den Rippen.

Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass du deinen Hund im Winter fett füttern sollst. Auch Püppi kommt bald wieder auf Diät und nach dem Fellwechsel sieht sie wieder schlanker aus.

Brauchen Hunde im Winter einen Mantel?

Ich habe dazu neulich mal eine Umfrage bei Instagram gemacht und die Meinungen waren 50:50 geteilt. Tatsächlich war auch ich früher der Meinung, Hunde hätten Fell und bräuchten daher keinen Mantel. Doch als mein erster Hund Herr Dr. Schröder älter wurde und nicht mehr so gern mit mir Gassi ging, habe ich umgedacht. Unter bestimmten Umständen kannst du deinem Hund mit einem Mantel das Leben angenehmer gestalten:

  • sehr kurzhaarige Hunde, die ursprünglich aus wärmeren Regionen kommen
  • alte oder kranke Hunde, besonders auch um den empfindlichen Rücken zu schützen
  • Hunde, die sich nicht ausreichend bewegen, um unterwegs die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten
  • kleine Hunde, deren Bauch in Bodennähe ist, unterkühlen schneller

Achte darauf, dass der Hundemantel warm und wasserdicht ist. Am besten probierst du ihn mit deinem Hund vorher an, damit er auch wirklich bequem ist. Dein Hund sollte sich darin frei bewegen können, aber er sollte auch nicht zu locker sitzen.

Nicht zu viel Schnee fressen

Murdoch und Freya lieben Schnee fressen, trotzdem halte ich sie soweit es geht davon ab. Ganz vermeiden lässt es sich nicht, wenn der Hund einfach zu viel Spaß daran hat. Aber das kann bei Hunden auch zu gesundheitlichen Problemen führen.

Schluckt der Hund zu viel gefrorenes Wasser, kann dies die empfindlichen Schleimhäute reizen. So führt es oft zu Durchfall bis hin zu ernsthaften Magen-Darm-Problemen, wie z.B. der Schnee-Gastritis. Also lieber nicht übertreiben, sonst wird das winterliche Vergnügen schnell zur Qual.

Habt ihr dieses Jahr schon Schnee gehabt?

Warst du mit deinem Hund dieses Jahr auch schon im Schnee unterwegs? Liebt deiner das auch so sehr wie Murdoch und Freya? Wenn du Fotos gemacht hast, schicke uns doch eins bei Facebook oder Instagram. ich liebe Hundefotos im Schnee! ♥

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2 Kommentare

Silvia · 11. Februar 2021 um 22:13

Das mit dem erhöhten Energiebedarf ist sehr spannend. Ich muss zugeben, dass habe ich in unserem ausführlichen Ratgeber zum Winter mit Hund nicht berücksichtigt. Vielleicht hast du ja mal Lust, reinzuschauen unter pfotenglueck.it/so-kommt-dein-hund-sicher-und-gesund-durch-den-winter/

Petra Bauer · 5. Februar 2021 um 10:32

Neid :O
Ich weiss garnicht ob mein südländischer Frierbolzen Schnee überhaupt mögen würde, kennen gelernt hat er ihn noch nicht, denn Wasser von oben und unten mag er auch nicht. Wäre gespannt das mal erfahren zu dürfen 😀
Mann, da war ja meilenweit kein einziger Mensch bei eurem Spaziergang zu sehen :O Noch mehr Neid 😀

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