5 Tipps für eine bessere Bindung zu deinem Hund

Bindung zwischen Mensch und Hund

Wir alle wünschen uns eine tiefe und innige Bindung zwischen uns und unseren Hunden. Während wir mit Training, Leckerlis und neuen Hundespielzeugen immer wieder versuchen, die Aufmerksamkeit unserer Vierbeiner zu bekommen, brauchen wir für wahre Liebe nicht viel Geld auszugeben. Wie du mit ein paar einfachen, aber genialen Tipps die Bindung zu deinem Hund verbesserst, erfährst du in diesem Artikel.

5 Schritte zu einer besseren Bindung zwischen Mensch und Hund

Auch wenn du bei diesen fünf Tipps vielleicht denkst, das weißt du schon – es lohnt sich immer, diese regelmäßig zu betrachten und mit ihnen zu arbeiten, wie mit einem Trainingstool. Hunde stellen uns dauernd vor neue Aufgaben, die dazu einladen sich selbst zu reflektieren und ein Stück weit ein besserer Mensch zu werden. Nutze diese Möglichkeit und nimm dir diese Beziehungsbooster nicht nur zu Herzen, sondern setze sie auch jeden Tag in die Tat um. Dein Hund wird es dir danken. ♥

Schritt 1: Du selbst

Hunde sind extrem feinfühlige Wesen, die sich immer um die Harmonie im Rudel sorgen. Wenn es dir nicht gut geht, wird auch dein Hund ein entsprechendes Verhalten zeigen. Als Beispiel: Wenn ich persönlich gestresst oder genervt bin, zeigen meine Hunde immer dieselbe Reaktion auf mein Verhalten. Murdoch wird super nervös, quietscht vor sich hin und hat Sprungfedern unter den Pfoten. Püppi bekommt einen Molosser-Dickkopf und führt Anweisungen nur noch mit Widerwillen und jeder Menge Diskussion aus. 

Oft merken meine Hunde schon lange vor uns, dass irgendwas nicht stimmt. Sie bemerken jede noch so kleine Stimmungsschwankung und ob wir Dinge ernst meinen oder doch nicht so ganz dahinter stehen. Wenn etwas nicht klappt, liegt es meistens an uns. Harmonische Kommunikation zwischen Mensch und Hund kann man dann vergessen.

Unser Tipp: Reflektiere dich ständig selbst und erkenne deine Ecken und Kanten. Das ist nichts wofür du dich schämen musst. Dein Hund liebt dich ohnehin mehr, wenn du zu deinen Fehlern stehst und authentisch bist. Dies ist auch eine wunderbare Möglichkeit, mit dem Partner Hund auf Augenhöhe zu kommunizieren. Wenn du dir deine Fehler von ihm zeigen lässt und dann daran arbeitest, wird er dich umso mehr respektieren.

Schritt 2: Zeit

Eine vertrauensvolle Bindung zu deinem Hund braucht Zeit zum Wachsen. Erwarte nicht zu viel von deinem Vierbeiner, wenn er gerade erst bei dir eingezogen ist. Gib ihm Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen, damit er lernt, dir zu vertrauen. Egal, was man dir auf der Hundewiese oder in der Hundeschule erzählt – wichtig ist nur die Beziehung zwischen dir und deinem Hund. Er muss nicht alle Kommandos sofort können, viel schöner ist es, wenn ihr sie gemeinsam erarbeitet.

Schenke deinem Hund Quality Time und konzentriere dich ganz auf ihn. Wenn du bei der Gassirunde ständig aufs Handy starrst oder dich lieber mit anderen Hundehaltern unterhältst, verschenkst du wertvolle Zeit mit deinem Hund. Für ihn ist es das Highlight des Tages, wenn ihr zusammen unterwegs seid. Gerade im hektischen Alltag stehen unsere Vierbeiner oft hinten an und müssen warten, bis wir Zeit für die haben. Deshalb schenke ihm deine ganze Aufmerksamkeit, wenn ihr gemeinsam Dinge unternehmt.

Schritt 3: Geduld

Geduld ist besonders im Hundetraining und beim Hundesport eine der wichtigsten Tugenden, die du haben kannst. Erwarte nicht, dass dein Hund gleich jedes Kommando versteht. Gib ihm statt dessen genug Zeit zu verstehen, was du von ihm möchtest. Auch bei Hunden gibt es Blitzmerker und Kandidaten, die etwas länger brauchen. Ungeduldig oder gar harsch zu reagieren, wenn im Training etwas nicht klappt, bringt dich nicht ans Ziel.

Führe dir einfach vor Augen wie es ist, wenn du gerade in der Situation deines Hundes wärst. Würdest du schneller verstehen, wenn dein Trainer oder Chef dich anschreien oder ungeduldig reagieren würde? Oder würde dich das nur noch mehr verunsichern und dafür sorgen, dass du immer nervöser wirst und Fehler machst? Hab Spaß an dem Training mit deinem Vierbeiner und gehe in sehr kleinen Schritten vor. Dann wird es auch deiner Fellnase Freude machen und er wird motivierter sein, das auszuführen was du dir wünschst.

Bist du geduldig mit deinem Hund wird er mehr Vertrauen zu dir bekommen und eine tiefere Bindung zu dir aufbauen. Er weiß dann einfach, dass du da bist, um ihm zu helfen! ♥

Schritt 4: Verstehen

Wie gut kannst du die Körpersprache deines Hundes lesen und verstehen? Kommunikation ist keine Einbahnstraße! Viel schöner ist es, wenn ihr euch in der Mitte trefft. Viele Hundehalter schauen nur darauf, dass der Hund ihre Kommandos (in menschlicher Sprache) verstehen und umsetzen kann. Für Hunde ist das aber wie eine Fremdsprache zu lernen. Da kann man auch nicht nach einer Lektion schon ganze Sätze bilden.

Mit seiner Körpersprache zeigt dir dein Hund, ob er unsicher ist, nicht weiß was er tun soll, Angst hat oder eben motiviert und freudig bei der Sache ist. Wenn du sein Verhalten einschätzen lernst, kannst du das Training an die individuellen Bedürfnisse deines Vierbeiners anpassen. Auch wenn es mal nicht so gut läuft oder es stockt, hilft es das zu erkennen, bevor sich Frust breit macht.

Zum Thema Hundesprache und nonverbale Kommunikation habe ich auf unserem YouTube Kanal bereits einige Videos veröffentlicht. Schau gern mal auf der Hundesprache-Playlist vorbei.

Schritt 5: Spaß

Hab Freude an allem, was du mit deinem Hund machst! Sei es im Training, beim Hundesport, Gassi, gemeinsamen Ausflügen oder dem Kuscheln auf der Couch. Zeig deinem Vierbeiner, wie sehr du dich über die Zeit mit ihm freust und wie viel Spaß du hast, wenn ihr etwas zusammen unternehmt. Nur wenn es dir Freude macht, wird auch dein Hund mit Begeisterung dabei sein.

Gehst du mit beruflichem Ärger, privaten Sorgen oder zu hohen Erwartungen an die Sache heran, merkt das dein Hund und wird dich entsprechend spiegeln. Bist du aber mit Sonne im Herzen ganz bei der Sache, vermittelst du deinem Hund auch genau das. Leichtigkeit, auch bei neuen oder schwierigen Übungen, wird euch schneller zum Ziel führen.

Fazit: Eine gute Bindung zum Hund liegt einzig und allein an dir

Diese fünf Punkte schaffen die beste Basis für eine vertrauensvolle Bindung zwischen dir und deinem Hund. Natürlich ist es nicht immer leicht, sie umzusetzen. Sie erfordern viel Selbstreflektion, bringen dich aber auch dazu, dich persönlich enorm weiter zu entwickeln. Hier kann dein Hund dir helfen. Wenn du dir diese Tipps immer wieder vor Augen führst, werden sie dich und deine Fellnase regelrecht zusammen schweißen.

Schreib mir gerne in die Kommentare, ob dir diese Punkte weitergeholfen haben und wie du sie umsetzt. Viel Erfolg beim Training wünschen wir euch! ♥

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Tipps für die Bindung Hund Mensch

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