Anspringen abgewöhnen

5 Tipps, wie du deinem Hund das abgewöhnst

Hund anspringen abgewöhnen, Hundeerziehung

So ziemlich jeder Hundebesitzer steht irgendwann mal vor dem Problem, dass der Hund Leute zur Begrüßung anspringt. Was im Welpenalter noch niedlich ist, wird – je nach Größe und Gewicht des heranwachsenden Hundes – ziemlich schnell unangenehm oder sogar gefährlich. Heute verraten wir dir, wie du deinem Hund das Anspringen abgewöhnen kannst.

Ein heranwachsender oder ausgewachsener Hund kann dich und andere verletzen, wenn er zur Begrüßung an Menschen hoch springt. Dabei gehört es zum ganz normalen Verhalten eines jungen Hundes, Mitglieder des Rudels bei der Heimkehr zur Begrüßung anzuspringen. Sie zielen dabei auf die Lefzen, um nach Futter als Mitbringsel zu suchen. Auch erwachsene Hunde behalten diese Verhalten oft bei, wenn du es ihm nicht abgewöhnst. Und das ist gar nicht so schwer.

Bei all diesen Tipps geht es darum, dem Hund ein Alternativverhalten zu zeigen, mit dem er sein Ziel eher erreicht als mit an- oder hochspringen. Daher ist es wichtig, dem Hund direkt zu zeigen, welches Verhalten sich für ihn lohnt. Zeige ihm, wie du eine Begrüßung für richtig hältst und er wird sich ganz schnell umstellen.

Tipp 1 - Wegdrehen

Das ist einer der häufigsten Tipps gegen das Anspringen: Wenn der Hund auf dich zustürmt, um dich anzuspringen oder zu umarmen, dann drehe dich mit der Seite oder dem Rücken zu ihm. Sage dabei kein Wort und ignoriere den Hund. So zeigst du ihm mit deiner Körpersprache, dass du an dieser Art Kontaktaufnahme nicht interessiert bist. Da der Hund mit seinem Verhalten nicht das gewünschte Ziel, nämlich deine Aufmerksamkeit, erreicht, wird dieses Ritual schnell seinen Reiz verlieren.

Tipp 2 - Ins Leere springen lassen

Für diesen Trick kommt es ein bißchen auf gutes Timing deinerseits an. Er funktioniert gut bei Hunden, die nicht besonders groß oder wendig sind. Kurz bevor der Hund abspringt, trittst du einen Schritt nach links oder rechts, so dass die vierbeinige Rakete quasi ins Leere springt. Achte aber darauf, dass du mal in die eine und mal in die andere Richtung springst. Sonst durchschauen clevere Hunde diesen Trick recht schnell.

Tipp 3 - Nutze deine Knie

Bei einem großen und kräftigen Hund kannst du einfach dein Knie ein Stück nach vorn schieben, um ihn dir vom Hals zu halten. Das Knie funktioniert hier wie eine Art Prellbock, der die Wucht des Hundes abschwächt. Du wirst ihm damit nicht weh tun, aber unangenehm und irritierend ist es trotzdem. Bei kleineren Hunden kannst du den Fuß leicht heben oder sie mit der Fußspitze abhalten. Aber nur hochhalten, nicht treten! Das versteht sich ja von selbst!

Tipp 4 - Ein kleines Gastgeschenk

Nutze die Macht der Leckerlies und statte deinen Besuch mit dem Lieblingshäppchen deines Hundes aus. Du oder der Besuch kann versuchen, diese schon vor dem Ansatz zum Sprung seitlich neben sich auf den Boden werfen. Alternativ kannst du dem Hund deine verschlossene Hand mit den Leckerlies vor die Nase halten und ihn damit ablenken. Bei den meisten Hunden wird diese Art der Ablenkung funktionieren und einen anderen Ablauf in das Begrüßungsritual bringen.

Tipp 5 - Spielen statt Küsschen

Wenn dein Hund übermütig und sehr verspielt ist, kannst du oder dein Besuch ihn auch mit einem Spielzeug ablenken und so das unerwünschte zu einem positiven Verhalten umlenken. Dazu kannst du dir einen Ball apportieren lassen oder mit einem Seil ein kleines Zerrspiel veranstalten.

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