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"No Shit" gegen Kotfressen

No Shit gegen Kotfressen, Hund

*Werbung* Ich hatte ja in den letzten Beiträgen bereits erwähnt, dass besonders Murdoch zum Fressen von Wildkot neigt, was natürlich nicht besonders schön ist. Vor allem sein liebevolles und möglichst permanentes Ablecken von Händen ist schon unagenehmen, wenn ich ahne, was er sich auf der Gassirunde gerade einverleibt hat. Mal ganz zu schweigen von dem Mundgeruch, wenn er mich Abends auf der Couch so glücklich anatmet und natürlich das permanente Risiko, dass er sich mit Würmern, Parasiten oder Krankheiten infiziert. Freya ist auch nicht viel besser und hat es häufig auf Schafsköttel abgesehen. Nun durften wir ein Nahrungsergänzungsmittel gegen das Kotfressen testen – No Shit von Tierarzt24.

Warum fressen Hunde Kot?

Das ist ein umstrittenes Thema, denn so ganz hat man noch nicht heraus gefunden, warum manche Hunde Kot fressen und andere wiederum nicht. Die möglichen Gründe hierfür können verschieden sein, je nachdem wen man fragt. Ist es Stress, ein Verhaltensproblem, ein Mangel an Nährstoffen oder einfach auf die stammesgeschichtliche Herkunft des Hundes zurückzuführen? Was auch immer es ist, laut Studien fressen bis zu 40% der Hunde weltweit Kot. Murdoch ist also nicht allein.

Einige Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass das Fressen von Kot durch einen Nährstoffmangel ausgelöst wird, den der Hund auszugleichen versucht. Entsprechende Futteranalysen haben jedoch bisher keinen Zusammenhang zwischen Kotfressen und Nährstoffmangel belegen können. Aktuellere Studien haben ergeben, dass chemisch hergestellte Zusatzstoffe im industriellen Hundefutter Kot für den Hund geschmacklich noch attraktiver machen könnten. Doch auch das sind nur Vermutungen, denn dem wahren Grund für das Fressen von Kot ist man bislang noch nicht auf die Spur gekommen.

No Shit gegen Kotfressen, Hund

"NO SHIT" gegen Kotfressen im Praxistest

Die Nahrungsergänzung “NO SHIT” wurde von Tierarzt24 entwickelt, um das Kotfressen zu vermeiden. Es ist zusammengesetzt aus Kartoffelstärke, Bierhefe, Glucose und Dinatriumphosphat und liefert deinem Hund zusätzliche Vitamine und Spurenelemente. “NO SHIT” kommt in Form von Tabletten und kann bei den meisten Hunden aufgrund seiner hohen Akzeptanz ganz einfach als Leckerli gegeben werden. Auch Murdoch und Freya fressen sehr begeistert und ohne Probleme. Da die Tabletten relativ groß sind, eignet sich die Gabe als Leckerli wahrscheinlich eher für größere Hunderassen. Bei kleinen Hunden würde ich die Tablette zerstoßen und unter Nassfutter oder BARF mischen.

Je 10 kg Körpergewicht gibt es zwei Tabletten pro Tag – eine Morgens, eine Abends. Die Tabletten sollten 6 Wochen lang zweimal täglich gegeben werden. Bereits nach zwei Wochen soll man laut Hersteller erste Wirkungen sehen, indem der Hund weniger Kot frisst. Da in unserer Testpackung nur 120 Tabletten sind, macht diesmal Murdoch bei diesem Test mit. Er wiegt 35 kg und bekommt daher zweimal täglich 3,5 Tabletten. Damit sollten wir dann zumindest soweit kommen, dass wir nach zwei Wochen feststellen können, ob sich eine Besserung zeigt. Ich werde dich an dieser Stelle natürlich darüber auf dem Laufenden halten. Was ich aber jetzt schon positiv anmerken kann ist, dass die enthaltene Bierhefe sich super auf Murdochs Haut und Fell auswirkt. Er glänzt und die Schuppenbildung, zu der er häufig neigt, ist auch weg. Ich bin gespannt, ob es auch auf das Kotfressen eine positive Wirkung zeigt.

No Shit gegen Kotfressen, Hund

Wenn du “No Shit” von Tierarzt24 auch mal ausprobieren möchtest, kannst du es hier bestellen.

Wirkt No Shit gegen das Kotfressen bei Murdoch?

Ich war mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob es nach dem Testzeitraum von zwei Wochen wirklich besser wurde, da ich beruflich ein paar Tage unterwegs war und mich auf die Angaben vom Lieblingsherrchen verlassen musste. Ich hatte vorsichtshalber aber auch schon eine weitere Packung “No Shit” gekauft, weil ich den Zeitraum verlängern wollte. Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe habe ich mir da keine Sorgen gemacht.

Nun sind knapp drei Wochen rum und ich habe zumindest den Eindruck, dass Murdoch weniger fokussiert an die ganze Sache ran geht. Er sucht also nicht mehr gezielt nach den Haufen, nascht aber immer noch gerne, wenn er an einem vorbei läuft. Ich habe auch den Eindruck, dass er sich leichter abrufen lässt. Um das noch weiter zu prüfen, werde ich wohl noch einmal zwei Wochen dran hängen. Schaden tut es ihm auf jeden Fall nicht, denn er ist allgemein sehr gut drauf und sein Fell glänzt ganz herrlich im Sonnenlicht. 😉


2 Kommentare

Ines · 8. Juni 2019 um 14:54

Bin sehr gespannt auf das Update. Wenn es funktioniert, habe ich hier einen Kandidaten dafür.

    Franziska · 10. Juni 2019 um 16:27

    Ich sag dir gern Bescheid, wenn ich eine Veränderung feststelle! 🙂

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