Kiefernnadeltee selber machen

Winterzeit ist Erkältungszeit und Zeit für leckere Tees nach der Gassirunde. Grundsätzlich finde ich es immer spannend, was man mit verschiedenen natürlichen Zutaten so selber machen kann. So bin ich auf Kiefernnadeln gestoßen, denen man einen positiven Einfluss auf die Atemwege nachsagt. Weil ich neugierig bin, hab ich es ausprobiert und es ist tatsächlich sehr lecker. Wie du dir ganz einfach einen Kiefernnadeltee machst, verrate ich dir hier.

Die Heilkräfte von Kiefernnadeltee

Es gibt viele verschiedene Arten Kiefern, aber in Deutschland ist die Waldkiefer, neben der Zirbel- und Bergkiefer am weitesten verbreitet. Eigentlich kannst du jede Kiefernart für den Tee nehmen. Es gibt nur wenige Kiefern, die man nicht zu sich nehmen sollte, allerdings kommen die bei uns in Europa kaum vor.

Worauf du jedoch achten solltest ist, dass du keine Eibe erwischst. Die sind tatsächlich giftig. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du getrocknete Kiefernnadeln auch im Internet bestellen, z.B. bei Amazon (*Werbelink). Aber ich sage immer, warum Geld ausgeben, wenn man das Gute der Natur auch unterwegs beim Spaziergang sammeln kann.

Die Kiefernnadeln enthalten ätherische Öle, die bei Erkrankungen der Atemwege unterstützen können. Die ätherischen Öle säubern die Atemwege und helfen dir so beim Abhusten. Auch bei Blasen- und Nierenerkrankungen kann so ein Tee unterstützen.

Kiefernnadeltee selber machen

Es ist nicht schwer, sich einen leckeren Tee aus Kiefernnadeln zu machen. Pflücke dir einfach einen Seitentrieb und nimm ihn mit nach Hause. Bei Seitentrieben schadest du dem Baum nicht großartig und wenn du nicht zu viel nimmst, wird er es dir verzeihen.

Die Nadeln abzupfen, waschen und das Ende, das am Zweig war, abschneiden. Die Nadeln in Stückchen schneiden, damit die ätherischen Öle leichter austreten können. Dann 1-2 Teelöffel in ein Teesieb geben und mit kochendem Wasser übergießen. Ungefähr 5 Minuten ziehen lassen.

Mehr dazu im Video:

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Kategorien: Adventskalender

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