Ab und zu schaue ich aus Interesse mal in die Statistiken meines Blogs. Dort gibt es auch eine Liste der Suchbegriffe, über die Besucher von den Suchmaschinen zum Lieblingsrudel-Blog gekommen sind. Erstaunlich viele davon drehen sich um die Rasse Cane Corso Italiano (also Püppi).

Auf dem Blog von Ines Meyrose, dem Frauchen von Lieblingsrudel-Mitglied Zausel Paul habe ich ihre Kategorie “Suchbegriffe, die auf diesen Blog führten” entdeckt. Dabei schaut man in den Blogstatistiken, über welche Keywords die Besucher auf die eigene Website gekommen sind. Manchmal sind da lustige Sachen dabei, aber bei Ines finde ich es besonders gut, dass sie die Gelegenheit nutzt, Fragen zu beantworten und verschiedene Blogs, die sie zum Thema bereits geschrieben hat, darin zu verlinken. Weil das so hilfreich sein kann, gibt es das heute auch bei uns.

"Cane Corso hat im Keller ein Zimmer"

Erstmal musste ich lachen, als ich das gelesen habe. Dann habe ich mich gefragt, wie man mit so einem Suchbegriff bei uns landen kann. Dass Püppi manchmal zum Lachen in Keller geht, fiel mir dazu sofort ein, aber ich kann mich nicht erinnern, das jemals in einem Beitrag verraten zu haben. Ist Google vielleicht intelligenter, als wir alle glauben?

Dann kam mir in den Sinn, dass da vielleicht jemand vom Tierschutz auf der Suche nach misshandelten Hunden ist. Man hört ja öfter, dass besonders die starken Rassen unter ihren Haltern leiden und teilweise in dunklen Räumen (Keller) oder gar auf dem Balkon gehalten werden. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, wieso dieser Jemand bei uns auf dem Blog gelandet ist. Ich sehe ja leider nicht, welcher Artikel zu diesem Suchbegriff angezeigt wurde. Fakt ist aber, dass unsere Cane Corso Lady immer den besten Platz auf der Couch hat.

Weil ich diesem Suchbegriff wahrscheinlich nie auf den Grund gehen werde, gibt es hier ein Püppi-Foto, für das man zum Lachen in den Keller gehen kann.

"Cane Corso pupst"

Wenn du dich jemals gefragt hast, ob das Pupsen bei dieser Rasse wirklich so schlimm ist: JA!

Manchmal gleicht das Ganze einem Giftgasanschlag, bei dem einem schwarz vor Augen werden kann. Cane Corsos sind tatsächlich dafür bekannt, sehr viel vor sich hinzupupsen. Da kann es schon mal vorkommen, dass sie stolz und wachsam neben dir sitzen, du sie anhimmelst und dann hörst du ein langgezogenes hochfrequentes Pfeifen, das minutenlang nicht enden will. Die ersten Male habe ich gedacht, es ist mein Tinitus. Da dieser aber meist stressbedingt auftritt, was ja nicht möglich ist, wenn man Fell zum knuddeln hat, lag es tatsächlich an Püppi.

Allerdings kann man das mit dem richtigen Futter gut in den Griff bekommen. Wenn du deinem Hund (egal ob Cane Corso oder nicht) industriell hergestelltes Futter fütterst, ist dort meist Getreide als billiger Energieträger enthalten. Dies ist für Hunde generell nicht so leicht zu verdauen und sorgt häufig für Blähungen. Wenn du deinen Hund auf ein artgerechtes Futter mit einem hohen Anteil an Fleisch und nach Möglichkeit ohne Verwendung von Getreide, Geschmackstoffen und künstlichen Zusatzstoffen umstellst, sollte sich das Problem schnell in den Griff bekommen lassen.

Empfehlen kann ich hier BARF, also die Rohfütterung von frischem Fleisch. Es gibt aber mittlerweile auch sehr hochwertige Trockenfutter-Sorten und auch halbfeuchtes Trockenfutter hat sich bei uns als wirksam und äußerst schmackhaft erwiesen.

"Cane Corso zieht ein"

Ein Suchbegriff, der immer wieder auftaucht. Also gehe ich mal davon aus, dass diese Rasse nun auch in Deutschland bekannter und beliebter wird. Doch auch wenn bei uns immer alles lustig aussieht, Cane Corsos sind nichts für Anfänger. Denn ihr Schutz- und Bewacherinstinkt ist legendär und kann in den falschen Händen ordentlich gegen die Wand laufen.

Ich habe zum Charakter und Wesen des Cane Corso schon einmal hier einen Beitrag veröffentlicht und auch zu den Herausforderungen, vor die Püppi mich seit ihrem Einzug bei uns gestellt hat. Sie hat oft Macken, über die ich zwar lachen kann, die aber Leute oft verunsichert, die Püppi nicht so gut kennen. Wenn sie knurrend und mit gesenktem Kopf vor einem steht, ist nicht jedem gleich klar, dass sie “nur spielen will”!

"Cane Corso als Zweithund"

Als Zweithund ist es meiner Meinung nach ziemlich egal, welche Rasse einzieht. Die rassespezifischen Eigenschaften des Cane Corso, mit denen du dich auseinandersetzen musst, sind die gleichen, auch wenn du vielleicht auf ein bißchen Hilfe deines Ersthundes setzen kannst. Zur Frage, wie man einen Zweithund erfolgreich ins Rudel integriert, gibt es hier einen Beitrag, der dir erklärt, wie du aus den beiden ein tolles Rudel – Lieblingsrudel eben – machen kannst. Und da auch das Thema Eifersucht im Lieblingsrudel immer wieder auftaucht, gibt es auch dazu einen Beitrag, wie du eifersüchtige Hunde vermeiden kannst.

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4 Kommentare

Daniela · 2. September 2018 um 10:37

Hallo Franziska,

wir haben eine Cane Corso Hündin mit 11 Monaten und verstehen nicht, warum ein solcher Hund nur in erfahrene Hände soll.
Was muss ich denn bei ihrem Schutz- und Wachtrieb beachten?
Ich habe nur selten einen so ruhigen, souveränen Hund erlebt, den man überallhin mitnehmen kann….und natürlich haben wir ihr im Welpenalter viel gezeigt, mit ihr geübt usw…
Und ja, auch ihr Pupsen ist legendär;-)

Liebe Grüße

    Franziska · 3. September 2018 um 17:45

    Hi Daniela,
    lieben Dank für deinen Kommentar. Also, generell finde ich, dass jeder Hund nur in erfahrene Hände kommen sollte. Gerade Wach- und Schutzhunde wie die Rasse Cane Corso neigen zu Charakterzügen, die nicht für jeden einfach zu händeln sind. Deshalb sage ich erfahrene Hände. Nun kommt es natürlich auch immer auf das jeweilige Mensch-Hund-Team an, inwiefern sich mögliche Charakterzüge beim Hund entwickeln. Ich selber habe (nach ein bißchen Nachjustieren) auch eine Cane Corso Hündin, die wirklich sanfmütig ist. Das liegt aber auch an der Erziehung im ersten Jahr und das hört sich für mich so an, als hättet ihr alles richtig gemacht. Denn nur ein gut sozialisierter Hund (ob jetzt Cane Corso oder nicht) kann ein toller Begleiter für die Familie werden.

    Bei meiner Freya habe ich Anfangs mit Besuchern bei uns zu Hause ein wenig üben müssen. Außerhalb der Wohnung bzw. des Grundstücks war sie auch sehr entspannt – sowohl mit Menschen als auch mit Hunden. Besucher bei uns zu Hause haben ihr z.B. ein paar Problemchen bereitet und daran konnten wir erfolgreich arbeiten (ich plane dazu in nächster Zeit auch noch einen Blogbeitrag). Bei eurer Hündin mit 11 Monaten dürfte ja dann bald die erste Pubertät einsetzen, damit schon mal viel Spaß! Freya hat in der Zeit ein paar Eigenarten gebildet, z.B. Sturköpfigkeit, bei denen man meiner Meinung nach mit viel Verständnis und Gefühl für den Hund vorgehen muss. Und Cane Corso Rüden sind noch mal ein anderes Thema, glaube ich.

    Aber du scheinst ein gutes Händchen und Verantwortungsgefühl zu haben, sonst hättest du ihr nicht schon so viel gezeigt. Schick doch mal ein Foto von deiner Hündin, das würde mich sehr interessieren. ♥

    Das mit dem Pupsen haben wir übrigens jetzt ganz gut in den Griff bekommen. Was fütterst du denn?

    Liebe Grüße,
    Franziska & das Lieblingsrudel ♥

Ines · 21. Juni 2018 um 11:41

Danke für das Lacherbild, ich bin im Dachbüro geblieben 🙂 .

Dass man nicht sieht, zu welchem Artikel der Suchbegriff geführt hat, finde ich auch schade.

Freue mich, dass Du Lust hattest, die Kategorie auch zu bespielen. Ich finde auch, dass es eine schöne Möglichkeit ist, auf intererssante Archivbeiträge hinzuweisen. Blogbeiträge verschwinden so schnell in den Tiefen des Blogs, sind aber dennoch teilweise immer noch aktuell und lesenswert.

Dass Püppi kein Anfängerhund ist, ist mir völlig klar. Deshalb bin ich gar nicht so begeistert, dass sich die Rasse hier mehr verbreitet, weil damit auch die Gefahr steigt, dass die Hunde in ungeeignete Hände kommen.

    Franziska · 21. Juni 2018 um 12:14

    Das ist ok, man kann auch im Dachbüro lachen. 🙂
    Ja, ich finde es auch ein bißchen besorgniserregend, dass die Rasse immer beliebter zu werden scheint. Da sind Probleme vorprogrammiert. Ich muss wirklich sagen, dass ich mit Püppi echt Glück hatte. Sie ist zwar erst mit einem Jahr zu uns gekommen, war aber bereits super sozialisiert und erzogen (bis auf das Alleinbleiben). Da man aber bei allen Hunden im ersten Jahr viel falsch machen kann, ist das wohl eins der wichtigsten Themen. Vielleicht sollte ich mehr darüber schreiben…

    Danke für dein Feedback! ♥

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