Wie wichtig es auch bei Hunden ist, auf gesunde Zähne und Maul zu achten, haben wir diese Woche bereits in einem Beitrag erklärt. Es gibt viele verschiedene Arten, die Zähne seines Hundes zu putzen. Ein paar Zahnpflegeprodukte für Hunde haben wir ausprobiert und stellen dir unsere Favoriten im folgenden Beitrag vor.

Ich habe recherchiert und es gibt tatsächlich jede Menge Produkte, die sich auf das Zähneputzen bei Hunden spezialisiert haben. Und ich konnte dabei feststellen, dass sowohl vorbeugend, als auch zur Behandlung von Parodontose und Zahnstein für jeden Bedarf etwas verfügbar ist. Ein paar der Produkte, die ich für empfehlenswert halte, möchte ich dir heute vorstellen.

Kauspielzeug von PetPäl

Die Kauspielzeuge von PetPäl sind bei uns schon seit längerer Zeit ein Muss. Nachdem ich mit anderen Produkten von PetPäl immer vollstens zufrieden war, habe ich für Murdch und Freya den Dentalball und die Kauspielzeuge aus Tau bestellt. Der Dentalball aus Naturkautschuk hat Noppen an den Innenseiten der Öffnungen, die beim Kauen die Zähne reinigen. Spiel und Nutzen in einem sozusagen.

Man kann den Ball super mit der TuboSnack Hundeleberwurst (*Werbung) füllen, Ich schmiere auch gern ein bißchen selbstgemachte Hundezahncreme hinein. Das Rezept dafür findest du weiter unten. Aber auch ohne Leckerlis und Zahnpasta tut der Ball schon beim Spielen eine ganze Menge. Die Kauseile und -bälle sind aus Baumwolle und stabil verknotet. Wir spielen damit immer eine Weile und zerren gemeinsam dran oder werfen sie durch die Gegend. Hier ist es auch mehr der Entertainment-Faktor, warum ich die kaufe. Murdoch hat nämlich die Eigenschaft, dass er solche Spielzeuge nicht teilt und Freya hat ohnehin nicht sehr viel Interesse an solchen Spielen. Murdoch bunkert also die Spielzeuge und zerlegt sie dann in akribischer Feinstarbeit. Seinen Zähnen tut das gut, aber für Püppi fällt auf diese Art meistens nichts ab. Bei den Dentalbällen ist das anders, zumindest so lange bei Murdoch noch was rauszulecken ist.

Dentalspray von Tierliebhaber

Schon länger verfolge ich “Tierliebhaber” bei Instagram. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit, das Dentalspray für Hunde und Katzen zu testen. Das Dentalspray ist sehr praktisch, da man es nicht direkt im Maul des Hundes anwenden muss, sondern auch auf das Futter sprühen kann. Man kann es dem Hund, wenn dieser es gewohnt ist, auch super ins Maul sprühen, aber bei Murdoch starte ich solche Versuche gar nicht erst. Er ist nicht so der Fan von Sprays… Und wenn Freya sieht, dass Murdoch es gruselig findet, geht auch bei ihr nichts mehr. Umso erfreuter war ich, dass es auch als eine Art Futterzusatz funktioniert, was in der Handhabung extrem praktisch ist. 

Einfach Futter in die Näpfe, ein paar Mal drübersprühen (für meine beiden je 6 Pumpstöße) und fertig! Alternativ kannst du es auch auf eine Untertasse sprühen und deinen Hund ablecken lassen oder auf ein Leckerli. Durch den Speichel verteilen sich die Wirkstoffe im Maulraum des Hundes und können dort aktiv arbeiten.

Durchweg natürliche Zutaten, wie Quellwasser, fermentierte Kräuter und probiotische Hefekulturen sollen für einen frischeren Atem und eine gesunde Mundflora sorgen. Die Melasse, die unter den Inhaltsstoffen angegeben ist, dient nur als Nährstoff for die Mikroorganismen und hat keinen weiteren Nutzen. Bei Murdoch und Freya funktioniert es super und der unangenehme Geruch aus dem Maul ist weg. Angenommen haben es beide super! Keine gerümpften Nasen, sondern begeistertes Kauen – auch im Langzeittest. Ich bin begeistert, besonders auch von der hohen Ergiebigkeit. Man sollte das Spray einmal täglich verwenden, dennoch reicht es bei mir ca. 6-8 Wochen, obwohl ich zwei große Hunde habe.

Tierliebhaber Official findest du auch bei Facebook und Instagram. Ein Video zur Anwendung und den Vorteilen des Dentalsprays findest du hier.

Mit dem Gutschein-Code “Lieblingsrudel” kannst du bei deiner Bestellung des Dentalsprays bis einschließlich 1. August 2018 die Versandkosten sparen.

ZWERGNASE Bio-Kräuter Zauberöl "Zähne"

Von Zwergnase Bio-Kräuter hatte ich bereits beim Vergleich für natürliche Zeckenschutzmittel tolle Ergebnisse und die Hunde lieben es. Deshalb wollte ich nun auch gern schauen, was das Zauberöl für die Zähne so kann. Das Zauberöl ist eine natürlich antibakterielle Zahnpflege durch seine Mischung aus kaltgepresstem Kokosöl und Bio-Kräutern und wird einfach über das Futter gegeben.

Auch mir läuft das Wasser ihm Mund zusammen, wenn mir der leckere Kokosduft in die Nase steigt und die Hunde warten tropfend auf ihren Napf. Beide nehmen es super an und auch der Geruch aus dem Maul lässt nach. Zahnstein und verfärbte Stellen an den Zähnen (die beiden haben eh nur wenige) werden über den kurzen Testzeitraum nicht sichtbar beseitigt. Aber ich denke, als Prophylaxe und zum Erhalt einer gesunden Mundflora ist es ein sehr leckerer und sinnvoller Futterzusatz, der auch noch positiv auf den Rest des Hundekörpers wirkt. Das Fell von Murdoch und Freya glänzt seit ein paar Tagen wie eine Speckschwarte. Ich mag außerdem die Philosophie hinter Zwergnase und die Tatsache, dass man sich dort viel für den Tierschutz einsetzt.

Zwergnase findest du auch bei Facebook und Instagram.

Ultraschall-Hundezahnbürste von emmi®-pet

Die spezielle Hundezahnbürste von emmi®-pet ist sicherlich die beste Alternative, wenn dein Hund bereits ein Zahnstein hat, den du noch zu Hause entfernen kannst. Durch die Ultraschalltechnologie ist sie einfacher anzuwenden als herkömmliche Zahnbürsten, denn man muss nicht bürsten und geräuschlos ist sie dabei auch. Viele Hunde mögen dieses Gefühl nicht. Der Ultraschall wirkt bis zu 12mm ins Zahnfleisch und hilft dadurch bei Zahnfleischentzündungen, Parodontitis, Zahnsteinbildung und beugt Maulgeruch und Zahnausfall vor.

Dank der zwei Bürstenköpfe, die im Lieferumfang enthalten sind, konnte ich die Zahnbürste direkt bei beiden Hunden ausprobieren. Auch eine spezielle Zahnpasta ist dabei, die meinen beiden erstaunlich gut schmeckt, obwohl sie sehr medizinisch riecht. Der erste Versuch, die emmi®-pet zu benutzen hat erstaunlich gut geklappt. Ich habe mich zuerst an die Reißzähne gemacht, da dort der braune Zahnstein sichtbar war. Und tatsächlich hilft die Zahnbürste. Auch wenn nicht sofort alles weggeht, ist bereits nach der ersten Anwendung eine deutliche Verbesserung sichtbar. Besonders bei Freya, die besser still gehalten hat.

Ich werde das in den nächsten Tagen in kleinen Trainingseinheiten immer wieder probieren und gehe davon aus, dass ich den beginnenden Zahnstein damit tatsächlich in den Griff bekomme. Während die anderen Produkte eher zur Vorbeugung geeignet sind, hat man hier die Chance, zumindest bestehenden Zahnstein selbst zu entfernen, statt zur professionellen (und teuren) Zahnreinigung beim Tierarzt zu laufen. Dazu gehört aber auch ein bißchen Übung mit dem Hund und je nachdem, wie stark der Zahnstein bereits ausgebildet ist, dauert die Behandlung unterschiedlich lange.

Zu reinigen ist die emmi®-pet Hundezahnbürste ganz einfach unter fließendem Wasser. Wenn man sie dabei eingeschaltet lässt, sorgt der Ultraschall gleichzeitig für eine Desinfizierung der Bürstenköpfe. Ich bin restlos begeistert von der Hundezahnbürste, die zwar mit knapp 200 € nicht billig ist, bei regelmäßiger Anwendung aber durchaus teure Zahnsteinentfernungen beim Tierarzt vermeiden kann. Auch ersparst du deinem Hund damit die Narkose, die beim Tierarzt nötig wäre. Meiner Meinung nach eine gute Investition für ein gesundes Hundeleben.

Hier findest du Emmi-Pet bei Facebook und Instagram.

Rezept für Hundezahnpasta

• 1 Tasse Kokosnussöl (antibakteriell, antiseptisch, bekämpft Mundgeruch)
• ½ Teelöffel Kurkuma (verhindert Bildung von Zahnbelag, entzündungshemmend)
• 1/8 TL getrocknete Petersilien-Flocken (antibakteriell,Vitamine und Mineralstoffe)
° 1 TL Schlämmkreide (bei bestehenden Zahnbelägen)

So geht’s:
1. Tasse Kokosnussöl im Wasserbad erhitzen bis es flüssig ist.
2. Kurkuma, Petersilien-Flocken und Schlämmkreide hinzufügen.
3. Alles gründlich mixen und im Kühlschrank lagern.
4. Vor dem Putzen Zahnpasta handwarm machen.

Ich bin echt froh, dass ich mich über Zahngesundheit bei Hunden informiert und ein paar gute Lösungen für die regelmäßige Zahnreinigung bei Murdoch und Freya gefunden habe. Ich erinnere mich noch gut an Rudi, den Dackel meiner schottischen Schwiergereltern, der jahrelang Probleme mit seinen Zähnen hatte. Entzündungen wirkten sich teilweise durch die abgegebenen Giftstoffe auch auf den Rest seines Körpers aus und er hatte mit allen möglichen Folgeschäden zu kämpfen. Nach und nach wurden ihm dann die Zähne gezogen, bis er im hohen Alter gar keine mehr im Maul hatte. Ich wünschte, ich hätte damals schon eine Idee gehabt, was helfen könnte. Meine Schwiegereltern hätten es auf jeden Fall dankend angenommen.

Für mich steht fest, dass ich mein Arsenal an Zahnreinigungsprodukten für die Hunde nun etwas erweitern und mehr machen werde, als nur den gelegentlichen Kausnack zu geben. Damit Murdoch und Freya noch lange und ordentlich zubeißen können! 😉

Hast du mal geschaut, wie die Zähne deines Hundes aussehen? Welche Tipps zur Zahnreinigung kannst du der Community geben? Kommentiere unter dem Beitrag und lass uns an deinen Erfahrungen teilhaben. Wir freuen uns auf deine Meinung.

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