22. Türchen – Ein Herz für Listenhunde

​Hinter unserem heutigen Türchen geht es heute mal nicht um Gewinnspiele und tolle Preise, die man gewinnen kann. Heute wollen wir mal einen Blick auf die Hunde werfen, die in unserer Gesellschaft am meisten verurteilt werden - die Listen- oder Kampfhunde, wie sie oft genannt werden. Mir liegt persönlich schon allein wegen der Püppi viel daran, dass Menschen große und starke Hunderassen besser verstehen. Deshalb möchte ich dir heute einen Verein vorstellen, den es zu unterstützen lohnt. 

​Wenn du unseren Blog schon länger lesen solltest, hast du bestimmt meine 3-teilige Abhandlung über Cane Corsos (die Püppi ist einer) gelesen. Wenn du das verpasst hast, kannst du aber auch gern meine Erfahrungsberichte als Kampfhundebesitzerin hier nachlesen:

Über unser Instagram-Lieblingsrudel-Mitglied Paul Bollerkopf (Old English Bulldog) sind wir vor einiger Zeit auf den Verein Listenhund-care gestossen, dessen Arbeit sich auf die Aufklärung ​zu verurteilten Hunderassen wie Pitbull, Staffordshire-Terrier und vieler anderer so genannten Kampfhundrassen konzentriert. Der Ruf, der diesen Rassen anhaftet, dürfte aus den Medien ja bekannt sein. 

Püppi ist mein erster Hund, der mit diesem Image aufgrund ihrer Größe und Statur zu kämpfen hat. Für mich ist sie ein unglaublich liebevoller, loyaler, witziger und unheimlich verschmuster Fellball, den man ordentlich knautschen kann. Sie ist sehr direkt in der Kommunikation, wenn man sich nur darauf einlässt und ich vergöttere sie dafür, dass sie mir immer wieder das richtige Verhalten zeigt. Das mit dem Vergöttern schreibe ich jetzt nur, falls du die 3 Teile der Abhandlung noch nicht gelesen hast. 😉

Wie dem auch sein, genug des Gelabers. Ich möchte jetzt gern einen Verein zur Sprache kommen lassen, der sich über eine kleine Weihnachtsspende sehr freuen würde. Wenn dich das Thema berührt und auch du die Aufklärungsarbeit unterstützen möchtest, findest du unter dem Beitrag die Kontaktdaten zu Listenhund-care.de. Ich übergebe an den Verein.


​"Blame the deed - not the breed!"

​"Als Listenhund-Besitzer müssen wir unsere Rolle als Botschafter für diese Rassen akzeptieren. Unsere Handlungen, sowie die Handlungen unserer Hunde haben Einfluss auf die Zukunft dieser Rassen!"

​Ganz nach diesem Motto wirkt der Verein Listenhund-Care e.V. Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit einem jungen Team, das viel Zeit und Geld in die Aufklärung, Vermittlungshilfen und Social Media steckt. Das alles machen wir ehrenamtlich mit viel Herz und Engagement!

Zu unseren Tätigkeitsfeldern gehören die Aufklärungsarbeit und Kooperationen mit Tierheimen, Gutachtern, Trainern und vielen weiteren Organisationen. Wir bieten unsere Hilfe in der Vermittlung an, indem wir unsere Facebookseite und Homepage als Informationsplattform zur Verfügung stellen. Darüber hinaus präsentieren wir uns auf Messen, Tierheimfesten und in Tierläden.

Unser Team besteht derzeit aus 10 ehrenamtlichem Mitglieder, die fast 24 Stunden/7 Tage in der Woche mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es um Fragen und Probleme rund um das Thema Listenhund geht.

Im Hintergrund setzen wir uns für die Änderung der Rasseliste ein. Unser Streben gilt dem Imagewechsel der Listenhunde. Wir möchten, dass sie ihren schlechten Ruf verlieren und eine neue Bezeichnung erhalten, die sie auch verdienen!

Wir leugnen nicht, dass es Kampfhunde gibt, sondern stehen zur Vergangenheit bestimmter Rassen. "Kampfhund" ist eine Berufsbezeichnung, wie z.B. Jagdhund, Hütehund usw. Jede Hunderasse wurde für einen bestimmten Zweck gezüchtet, aber viele davon finden heute keine Verwendung mehr dafür. Möchtest du immer einen Beruf zugeschrieben bekommen, den du schon lange nicht mehr ausübst? Oder möchtest du für das anerkannt und geliebt werden, was dich heute ausmacht?

​Kampfhunde wurden in der Vergangenheit dazu gezüchtet, um gegen Bullen (Bull) und später gegen Hunde zu kämpfen. Aber niemals gab es Kämpfe zwischen Mensch und Hund. Die Besitzer der kämpfenden Hunde standen selbst im Ring (Pit), um jederzeit in das Geschehen eingreifen zu können. So genannte "Man Biter", die während eines Kampfes ihren Menschen bissen, wurden in der Regel von der Zucht ausgeschlossen. Hundekämpfe, sowie die Zucht für diese sind glücklicherweise verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Trotzdem finden weltweit immer noch illegale Hundekämpfe statt. Der blutige "Sport" ist besonders in ärmeren Ländern eine rentable und schnelle Einnahmequelle. 

In England wurden die Staffordshire Bullterrier als Nanny Dogs zum Kinderhüten eingesetzt. Ihre Loyalität und die hohe Reiz-/Toleranzschwelle waren dabei die bevorzugten Charaktereigenschaften. 

​Wir als Verein, sowie unzählige andere Hundehalter solcher Rassen sind der Beweis, dass unsere Hunde Familienhunde, Sporthunde, Rudeltiere, Nanny Dogs und noch so vieles mehr sein können. Das alles hat mit ihrer ursprünglichen Berufsbezeichung rein gar nichts mehr zu tun. 

Wir setzen uns für Listenhunde ein, weil sie Hunde sind und keine Monster. Weil sie nicht anders als andere Hunde sind und grundlos und realtitätsfern durch die Medien gezogen werden.

Erst kennen lernen - dann urteilen!


​Wenn ihr dem Verein eine kleine Spende zu Weihnachten zukommen lassen oder euch persönlich engagieren wollt, dann schau doch mal hier vorbei:

​www.listenhund-care.de
Listenhunde-Care bei Facebook
Listenhund-Care bei Instagram

https://www.listenhund-care.de
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